Asyl in Mönchengladbach
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Fortbildungsveranstaltungen für Ehrenamtliche: Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen

Ca. 40 % der neu ankommenden Flüchtlinge sind aufgrund von Krieg und Gewalt in den Herkunftsländern und auf der Flucht traumatisiert. Was bedeutet das für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit?

Wir informieren über die folgenden Fragen:
– Was ist ein „Trauma“? Wie entsteht es, wie wirkt es sich aus?
– Was sind typische Symptome? Woran kann ich merken, ob jemand, den ich betreue, traumatisiert sein könnte?
– Wie kann ich mich als ehrenamtlicher Unterstützer bei Traumasymptomen sinnvoll verhalten und was sollte ich besser nicht tun?

Anhand traumapädagogischer Leitlinien wird gemeinsam reflektiert, wie Sie in Ihrem ehrenamtlichen Alltag mit Flüchtlingen stabilisierend und ressourcenorientiert wirken können (und es wahrscheinlich bereits tun). Abschließend geht es um Selbstfürsorge und den Schutz vor Sekundärtraumatisierungen.

Referentin: Dr. Dima Zito
Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Traumatherapeutin und Traumatherapeutin für Kinder und Jugendliche; Systemische Therapeutin und Familientherapeutin (DGSF), Psychodramatherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Seit 2003 Mitarbeiterin im PSZ Düsseldorf, außerdem Forschungs- und Lehrtätigkeit mit den Schwerpunkten Trauma und Flucht.

Termine: immer am letzten Dienstag im Monat – abwechselnd vormittags und nachmittags – je 2,5 Std.

30.06.       17.30 – 20:00 Uhr       Grundlagen: Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen
28.07.       10:30 – 13:00 Uhr       Grundlagen: Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen
25.08.       17.30 – 20:00 Uhr       Grundlagen: Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen
29.09.       10:30 – 13:00 Uhr       Grundlagen: Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen
20.10.       17.30 – 20:00 Uhr       Schwerpunkt: Umgang mit traumatisierten Flüchtlingsfrauen
24.11.       10:30 – 13:00 Uhr       Schwerpunkt: Umgang mit traumatisierten Flüchtlingsfrauen

Die ersten vier Veranstaltungen sind identisch. Bei den letzten beiden Veranstaltungen betrachten wir vor allem die Situation traumatisierter weiblicher Flüchtlinge, die in vielen Aspekten besonders verletzlich sind.

Ort:
Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf
Benrather St.7 (Am Carlsplatz / Altstadt)
40213 Düsseldorf

Tel. 0211 – 544 173 22
Fax 0211 – 544 173 20

Anmeldung:
bitte per E-Mail an info@psz-duesseldorf.de oder per Fax oder Brief.
Bitte ins Betreff: EA-Fortbildung + Datum
Es können jeweils ca. 25 Personen teilnehmen. Wir berücksichtigen die Anmeldungen nach der Reihenfolge des Eingangs.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Asyl in Mönchengladbach ist ein Projekt des SKM Rheydt e.V. in Zusammenarbeit mit Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürgern. Gemeinsam möchten wir Mönchengladbach zu einem besseren Ort für Flüchtlinge machen. © 2015. Alle Rechte vorbehalten.

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